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    Fakultät für Biologie - Fachdidaktik Biologie

    Flusskrebse in heimischen Gewässern

    Flusskrebse in heimischen Gewässern am Beispiel des Castellbachsystems in Unterfranken - Eine Unterrichtseinheit für die bayrische Grundschule zur Bestimmung von Flusskrebsen

    Autor: Dorentina Fazliu

    Betreuer: Dr. Thomas Heyne

    In den Gewässern Unterfrankens sind derzeit kaum noch heimische Flusskrebsarten anzutreffen. Der Bestand des amerikanischen Signalkrebses steigt dabei in den heimischen Gewässern immer mehr. Er verbreitet in den Gewässern Unterfrankens die Krebspest. Der Signalkrebs selbst ist immun gegen die Krebspest, doch die heimischen Arten hingegen sterben an der Krebspest (Bohl, 2000, S. 171). Diese sind daher als besonders gefährdet eingestuft und beinahe vom Aussterben bedroht (Bohl, 2000, S. 169). In Anbetracht dieser Arbeit gilt es zum einen allgemein in Zusammenarbeit mit dem Fischereiinstitut Unterfranken heimische Bestände in den Verläufen des Castellbaches  zu kontrollieren und Krebsbefunde zu kartieren und zum anderen die Thematik der Flusskrebse fachdidaktisch aufzuarbeiten, sodass sie Bestandteil einer Unterrichtssequenz im Lernbereich Gewässer sein können. Diese Aufgabe wird als Gruppe mit Kommilitoninnen gelöst. Dabei bearbeitet jede Kommilitonin einen besonderen Themenschwerpunkt. Schwerpunkt dieser schriftlichen Hausarbeit speziell sind die heimischen Flusskrebsarten und deren Bestimmung sowie die Methodik der Bestandüberprüfung. Diese Themenbereiche werden nach ihrer Erläuterung im fachdidaktischen Kontext gebracht und als anwendbare Unterrichtsstunden gestaltet. Eine Beschreibung der allgemeinen Untersuchung sowie die Auflistung der Ergebnisse wird ebenfalls festgehalten.