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Didactics of biology

Pscheidt, Workshop Wertschützung Selbstbild Körper

Ich bin toll! - Workshop zum Thema "Wertschätzung des eigenen Körpers und Entwicklung eines positiven Selbstbildes"

Ich bin toll! - Workshop zum Thema "Wertschätzung des eigenen Körpers und Entwicklung eines positiven Selbstbildes"

Autorin: Luna Pscheidt

betreut von: Dr. Sabine Gerstner

In der vorliegenden Arbeit wird der Workshop „Ich bin toll! – Wertschätzung des eigenen Körpers und Entwicklung eines positiven Selbstbildes“ vorgestellt. Der Workshop ist für die dritten und vierten Jahrgangsstufen konzipiert worden und in einer dritten Klasse erstmals zum Einsatz gekommen. Die Schüler und Schülerinnen haben sich im Zuge dessen über zwei Schulstunden hinweg intensiv und eigenaktiv mit ihrer Individualität und dem Können ihres Körpers auseinandergesetzt.

 Das „Wohlfühlen im eigenen Körper“ wird von vielen einzelnen Konzepten beeinflusst, welche zum Teil sehr komplex aufgebaut sind. Ziel des Workshops ist es, die Inhalte kindgerecht darzustellen, sodass sie für die jungen Rezipienten zugänglich und greifbar werden. Die Erarbeitung der themenrelevanten Inhalte erfolgt stets spielerisch, eigenaktiv und schülerorientiert. Über den gesamten Workshop hinweg werden die Lernenden von Miri begleitet. Sie berichtet den Kindern von ihren persönlichen Problemen und Ängsten und versucht dabei, die Gedanken der Lernenden durch kleine Denkanstöße in die richtige Richtung zu weisen. Der Workshop soll einerseits Bewusstsein wecken und aufklären, andererseits wird ihm eine präventive Funktion zugeschrieben. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden sowohl sich selbst als auch anderen positiv gegenüberstehen und die Prinzipien der eigenen Wertschätzung sowie die der Selbst- und Fremdmotivation erlernen und verankern. 

Zunächst wird der Grundgedanke und die Motivation hinter der Entstehung beleuchtet. Darauffolgend findet die fachliche Klärung statt, wobei die einzelnen Komponenten ausführlich beschrieben und erläutert werden. Im Anschluss daran wird auf die Planung und Ausarbeitung des Workshops eingegangen. Die thematische Einordnung ist unter stetiger Bezugnahme auf den LehrplanPLUS der bayerischen Grundschulen (2014) erfolgt. Am Ende der Arbeit wird geklärt, ob und in welchem Ausmaß der Workshop die Einstellungen der Lernenden beeinflusst hat. Der Gefühlszustand der Schüler und Schülerinnen ist erstmals durch das Feedback am Ende des Workshops erfasst worden. Zwei Monate später ist eine erneute Abfrage in Form eines Fragebogens durchgeführt worden, wodurch festgestellt werden konnte, dass die einmalige Intervention auch nach längerer Zeit noch Spuren hinterlassen hat.